wie das mit der LiMa-Strombegrenzung funktioniert


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Geschrieben von Richard aus Wien am 10. Februar 2026 10:04:27:

Als Antwort auf: Re: Deal, nächstes WE scheidet aus. Das danach vermutlich auch noch... geschrieben von Marcel(NL) am 10. Februar 2026 06:58:34:

hallo Marcel,

Der Widerstand kommt wie gesagt in Serie zur Feldwicklung (Erregerwicklung) der Lichtmaschine, also zwischen Regler und dieser Wicklung. Damit wird der maximale Strom reduziert, den der Regler der Erregerwicklung aufprägen kann. Dieser Strom ist aber nur ein Bruchteil von dem Strom, denn die LiMa dann über die Statorwicklungen liefert!

Bei der 65A LiMa hat die Erregerwicklung einen Widerstand von ca. 3,3 Ohm, bei 14V (also LiMa liefert volle Spannung und ist voll aufgeregelt) fliessen dann ca. 4,2A.
Mit den Serienwiderständen (0,86 Ohm zusammen) erhöht sich der Widerstand auf knapp 4,2 Ohm, der Stromfluss durch die Spule ist damit auf ca. 3.4A begrenzt. Die maximale Verlustleistung an beiden Widerständen zusammen ist in diesem "worst case" knapp 10W.

Mit dem geringeren Erregerstrom sinkt auch der maximale Strom, den die LiMa über die Statorwicklungen abgeben kann. Das sonstige Regelverhalten wird nicht beeinträchtigt. Der Regler steuert die LiMa weiterhin über den Strom der Feldwicklung, nur ist etwas früher "Schluss".

beste Grüsse
Richard



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