Re: 2l CH BJ79 35PDSIT
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Geschrieben von Klaus aus B am 10. Mai 2026 19:26:26:
Als Antwort auf: Re: 2l CH BJ79 35PDSIT geschrieben von ltpit (Peter) am 09. Mai 2026 20:23:23:
Hallo zusammen,
ich wende mich an die Spezialisten, die sich noch an den alten Vergasermotoren auskennen. Die letzten Themen im Forum waren ja eher Dieselthemen, Einspritzleitungen und Einspritzpumpe.
Ich habe seit langer Zeit den Eindruck, dass mein Motor zu fett läuft. Auspuffrohr schwarz verrußt, Fahrzeug auf Auspuffseite hinter dem Auspuff immer etwas dunkler, im Rückspiegel manchmal eine dunkle Nebelfahne. Der Auspuffqualm riecht nach Benzin.
Der Ölverbrauch ist unter 0,5l/1000 km. Bei neuem Öl eher 0,25l/1000 km.
Die Zündkerze des vordersten Zylinders in Fahrtrichtung ist schwarz bis bräunlich. Die anderen Zündkerzen sind schwarz.
Motor läuft im Standgas gleichmäßig ohne Drehzahländerungen.
Ich überlege jetzt ob ich das fette Gemisch reduzieren kann, indem ich die Mutter an der Beschleunigungspumpe (Membranpumpe) etwas herausdrehe.
Wie empfindlich reagiert die Verstellung?
Oder ist es besser keine Verstellung vorzunehmen.
Was raten die Vergaserspezialisten?
Viele Grüße
Klaus aus B
Hallo Klaus
Am Vergaser rumschrauben ist eher Kontraproduktiv.Bei der Beschreibung hätte ich folgenden Vorschlag...
Du solltest dich zuerst um die Ventileinstellung kümmern.Das war bei diesen alten Motoren sehr wichtig um Schäden an den Ventilen zu vermeiden.
Gruß Peter Hallo Peter,
vielen Dank für die Rückmeldung.
Ich dachte zwar die Ventile wären einmal eingestellt worden, aber in meinen Werkstattrechnungen konnte ich keinen Hinweis darauf finden.
Eine Kontrolle der Ventileinstellung wäre nach über 70.000 km sicher kein Fehler. 129.000 km Gesamtfahrleistung.
Danke für den Hinweis.
Wenn ich das Wiki richtig verstanden habe, wird nur ein 3mm Inbusschlüssel benötigt. Mit einer abgewinkelten kleinen Knarre ist es eventuell komfortabler, aber wohl nicht zwingend nötig. Bei Youtube ist für den Porsche 924 ein video zu finde, wo es mit einem Standard Inbusschlüssel gemacht wird.Das Hilfswerkzeug, um die tiefe des Verstellkeils zu kontrollieren kann sicher auch aus einer einfachen Stange gefertigt werden. Wichtig ist der Bereich 2,8mm Mindesttierfe und 2,8 + 10,5 = 13,3 für die maximale Tiefe. Bei weniger oder mehr besteht die Gefahr, dass der Verstellkeil aus dem Tassenstößel herausschaut und die Lauffläche in der Bohrung beschädigt.
Bevor ich das angehe, benötige ich erst neue Fühlerlehren und eine Ventildeckeldichtung.
Das stellt aber kein Problem dar.
Kann der Verstellkeil "leicht" gedreht werden, oder muss da gegen die Feder im Ventiltrieb gedrückt werden?
Viele Grüße
Klaus aus B
- Re: 2l CH BJ79 35PDSIT ltpit (Peter) 10.05.2026 20:35 (1)
- Re: 2l CH BJ79 35PDSIT ltpit (Peter) 10.05.2026 20:41 (0)
- Re: 2l CH BJ79 35PDSIT ltpit (Peter) 10.05.2026 20:34 (0)
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