Re: Vw lt28 mit Angeblichen Motorschaden


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Geschrieben von Frank aus MTK am 06. September 2017 09:31:42:

Als Antwort auf: Re: Vw lt28 mit Angeblichen Motorschaden geschrieben von Tiemo am 05. September 2017 22:17:38:

Oha...

wenn der wirklich die Zentralschraube noch nicht losgebracht hat und dafür den Schwingungsdämpfer geopfert, dann mussten vermutlich auch bei diesem letzten Löseversuch die offenen Ventile im Kopf als Gegenhalten herhalten. Dann wäre auch klar worauf die "sichere" Diagnose Kolbenklemmer basisert, der Motor lässt sich ja schließlich gar nicht durchdrehen und blockiert irgendwie.
Es kann natürlich sein das er die Zentralschraube schon "vernünftig" gelöst hatte, aber sie nun mit der angeschweißten Schraube (wozu auch immer) nur als Drehhilfe verwendet hat, um den Kolbenklemmer zu prüfen. Das siehst Du aber sofort, wenn es den Schwingungsdämpfer noch in seiner ursprünglichen Form gibt.

Ich drücke die Daumen, das der LT wieder für Dich bezahlbar auf die Beine kommt. (Sicher nicht in der Werkstatt)

Gruß Frank

Hallo Othis!
Das ist jetzt der stand, die zentralschraube ist glaub ich nicht mehr zu gebrauchen :D
Schön, dass du nun hier gelandet bist. Die Zentralschraube sollte nicht das Problem sein, die gibts von Febi für ca. 8.50EUR oder so. Eine Neue ist auch wenigstens richtig sauber.
Die alte könnte man noch verwenden, um das Gewinde in der Kurbelwelle von Dichtkleberresten zu befreien, dazu flext man nach Säuberung, ähnlich wie bei einem Gewindeschneider, eine Rille ins Gewinde, wo dann Kleberteilchen hängen bleiben. Ein paar mal rein- und rausgedreht, und das Gewinde ist wieder leichtgängig.
Mehr Gedanken mache ich mir nach der Schweißaktion an der Zentralschraube um den Schwingungsdämpfer, also das Teil, wo die Keilriemen drauf laufen. Hast du davon auch mal ein Foto? Ein neuer würde leider ziemlich teuer, von den Beschaffungsproblemen mal ganz abgesehen (Klaus vom Bodensee kann noch welche beschaffen). Den Fotos nach befürchte ich, dass das Teil abgeflext wurde, um besser an die Zentralschraube zu gelangen.
An dem Motor wurde noch nicht viel gemacht. Um einen Zahnriemenwechsel durchzuführen, ist das Zahnrad an der Nockenwelle zu demontieren, das hintere Blech der Zahnriemenabdeckung zu entfernen und die Wasserpumpe und die Umlenkrolle auszubauen. Das ist alles noch dran (was vielleicht auch besser so ist, da es durch unsachgemäße Demontage leicht zu Zerstörungen größeren Ausmaßes kommen kann, es könnte zB. die Ölpumpe zerstört werden).
Gruß,
Tiemo



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