Re: Bremsenproblem


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Geschrieben von ltpit (Peter) am 12. August 2026 17:49:53:

Als Antwort auf: Re: Bremsenproblem geschrieben von Jonathan Paul am 11. August 2026 22:39:31:

Zur Info vorab:
Mein LT 35, Bj 1992 ursprünglich 1E Motor (heute ACL) ist ein sehr gepflegtes Exemplar, hoch und lang, dass während Covid komplett überarbeitet wurde. Obwohl der LT schon 240tkm gelaufen ist, sind die Bremsscheiben, Bremstrommeln, Bremszylinder hinten, Bremskraftregler und Hauptbremszylinder noch die originalen VW Teile. Die Bremsflüssigkeit wurde natürlich regelmäßig getauscht. Da der LT nie im Winter gefahren wurde, ist Rost an der Bremse kein Thema auch nicht an den Bremsscheiben und den Trommeln. Die Bremsbeläge, Bremsschläuche und die Bremszangen an der Vorderachse wurden vor ca. 30tkm getauscht. Die Bremsbeläge an der Hinterachse wurden auch vor ca. 25tkm getauscht. Erst vor zwei Wochen war der LT beim TÜV und hat seinen Stempel ohne Mängel bekommen. Die Bremse war vorne und hinten gleichmäßig und zeigte die gewünschte Wirkung.
Nun ist meine Tochter und ihr Freund mit dem LT unterwegs in Slowenien und nachdem sie dort angekommen sind, haben sie mir berichtet, dass das Bremspedal nun sehr weit durchgetreten werden muss und die Bremse nur noch richtig bremst, wenn das Pedal mehrmals getreten wird. Sie hatten zuvor zwei Schläge von der Vorderachse links beim Fahren bemerkt.
Gestern wurde der LT vorne angehoben und die Bremse angesehen. Räder drehen frei, Scheibe ohne Schleifspuren, Radlager mit minimalem Spiel, Keine Bremsflüssigkeit ausgetreten. Es ist aus meiner Sicht unwahrscheinlich, dass es hier Zusammenhänge gibt.
Im Bremsflüssigkeitsbehälter fehlt augenscheinlich keine Bremsflüssigkeit.
Danach bemerkten sie, dass die Handbremse auch auf der 5. Raste nicht hält.
Ich hatte deshalb folgenden Test vorgeschlagen. Handbremse 3 Rasten anziehen und dann die normale Bremse testen. Der Pedalweg wurde tatsächlich damit geringer. Danach war aber ein Schleifgeräusch aus der linken hinteren Bremse zu hören.
Heute Abend werde ich mal versuchen, ob wir mit Hilfe des Wiki und einem Videoanruf über Mobiltelefon die Grundeinstellung an der Hinterachse prüfen können und evtl. neu einstellen können. Ein hydraulischer Wagenheber und Werkzeug ist an Bord.
Ich vermute, dass evtl. das Gestänge der Handbremse nachgegeben hat. Ich freue mich über weitere Spekulationen. Die Handbremsseile sind jedenfalls noch dran und am Balken eingehängt.
Die größte Schwierigkeit ist aber folgende: Wenn der LT nach dem Slowenienurlaub zu mir nach Hause kommt, dann habe ich genau einen Tag Zeit, um ihn wieder flott zu machen, bevor es in meinen eigenen Urlaub in die Normandie gehen soll. Ich möchte daher aller Ersatzteile, die ich evtl. benötige, vorher kaufen.
Ich werde auf jeden Fall neue Bremsbeläge für hinten kaufen (große Bremse 270 mm), einen Hauptbremszylinder (oder Dichtungssatz), einen neuen Zackenigel für die Handbremse und neue Handbremsseile. Was wäre evtl. noch hilfreich?
Und hier kommen meine Fragen:
Trotz Wiki konnte ich nicht herausfinden welchen Durchmesser, der Bremszylinder haben muss? 23,8 oder 25 mm für den Dichtsatz?
Trotz Wiki konnte ich nicht wirklich herausfinden welche Bremsseillängen ich benötige für langen Radstand mit großer Bremse Bj 1992?
Ich freue mich über Hilfe damit ich hier die richtigen Teile bestellen kann.
Viele Grüße
Lutz
Wie alle anderen schon geschrieben, es sind sicher die Bremsbacken.
Wenn die aber so weiterfahren, dann ist die Trommel auch hin...
Was man machen kann: LKW Werkstatt in Slowenien suchen, vielleicht können die einen Belag aufnieten.
Oder: Bremsleitung am betroffenen Rad abschrauben, kurzen Nagel reinstecken und wieder anschrauben... Dann geht halt diese Bremse nicht...
LG
Jonathan

Hallo Jonathan.

Ich würde anders vorgehen.
Zuerst von innen an der Ankerplatte den Stopfen abziehen und die Belagstärke beurteilen.Dafür Rad aufbocken und Schauen ob etwas schleift.
Belagstärke ist neu 7mm.

Ist dort alles im grünen Bereich grünen Bereich Bremsseile endspannen und
Mit passendem Schraubendreher die Bremsbacken nachdrehen bis die Bremse greift.Dann 2 Rasten los und schauen ob nichts schleift.Dann die Feststellbremse einstellen (sollte nach 3 Rasten) greifen.

Warum ich das machen würde?

Die heutzutage erhältlichen Bremsbacken sind nicht mehr so passgenau wie früher.. Aus diesem grunde funktioniert deshalb manchmal der Kleine Blechhaken nicht der die Bremse nachstellen soll.

In der Folge wird sich die Bremse bei jedem Bremsvorgang etwas lockern weil die Haltenase nicht ins einstellrad greift.Der Pedalweg wird dann immer länger.

Das kann so weit gehen das ein Bremskolben aus dem Zylinder gedrückt werden kann.

Das passiert allerdings nur wenn der Belag am Schauloch der Ankerplatte vøllig verschlissen ist.

Wenn der Belag noch relativ dick ist sollte es kein Problem sein es durch nachstellen zu beheben.

Gruß Peter




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