Re: VW LT Karmann sicher aufbocken , stabile Rampen


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Geschrieben von Runner1603 am 10. März 2019 15:53:35:

Als Antwort auf: Re: VW LT Karmann sicher aufbocken , stabile Rampen geschrieben von Hannes aus dem Westerwald am 10. März 2019 14:21:14:

Servus beinand',
Das meiste beim Wechsel mache ich von oben.Wir hatten da letztens hier eine Diskussion wo bezweifelt wurde das es geht.
Kann dir aber versichern das es bestens funktioniert.
nun, daß es nur von oben eben nicht geht, wurde ja eben bestätigt. D.h. ohne Aufbocken oder Grube oder Bühne geht nicht, und generell geht halt von unten her so einiges deutlich einfacher als von oben. Z.B. den Wedi an der Kurbelwelle bei der Gelegenheit zu tauschen, wenn er sifft, ist halt wesentlich bequemer von unten wenn man direkt davor steht, als wenn man das von oben machen muss wo man schlechter hinsieht und Arme wie ein Orang-Utan braucht (und gesunde Knie!). Muss wohl jeder selber ausprobieren, um den Unterschied mal festzustellen ;-).
Und klar, wo keine Grube / Bühne da ist, muss man sich zwangsläufig anders behelfen, ich konnte das früher auch nur mit Rampen durchführen.
Noch zum Thema davonschießende Rampen: Diese Baumarktrampen sind durchaus stabil genug, ich hab sie mir aber zu Zeiten, als ich noch weder Bühne noch Grube hatte, auch öfters beim Rauf- oder Runterfahren aus der Halle rausgeschossen. Die sind halt unten zu glatt. Hilfreich wäre, wenn man an denen zumindest an den hinteren Enden querstehende Kantprofile anschweißt. Die sollten nur so hoch sein, daß überhaupt eine nach unten stehende Kante vorhanden ist, denn eine zu hohe Kante wäre instabil und könnte sich ungewollt "einklappen". Das kann schon helfen, damit sich die Rampen im Pflaster verhaken und nicht ungewollt durch die Gegend rutschen. Auf glattem Betonböden hilft das natürlich nicht viel weiter.
Noch ein Tip zum Thema Werkzeug: Eine Ratsche nimmt man ja nie zum Öffnen von Schrauben, soweit die Theorie. Wer mit Halbzoll Werkzeug an die Zentralschraube rangeht, sollte unbedingt statt Ratsche mit einem T-Stück arbeiten (bzw. Schiebestück oder wie auch immer man es nennen mag) und mit kurzer Verlängerung zur Nuss hin. Eine 1/2" Ratsche killt man an dieser Schraube, egal von welchem Hersteller. Und die normalen Velängerungen ziehen sich auf wie eine Feder, da bekommt man mitunter keinen richtigen Druckpunkt hin bzw. beim Arbeiten von oben reicht der Platz nicht, um den Federweg abzubauen bis hin zum Druckpunkt wo sich die Schraube löst. Also extra kurze Verlängerung, wie Pit das auch empfiehlt, ca. 7cm.
Wer 3/4" Werkzeug hat, kann es auf eigenes Risiko hin auch direkt mit der Ratsche probieren. Wenn es funktioniert, hat man gerade von oben her den klaren Vorteil, in kleineren Stufen den Startpunkt der Bewegung wählen zu können, denn man hat ja von oben deutlich weniger Arbeitsweg durch die schmale Motoröffnung.
Gruß Chris
Danke auch Dir Chris.
Bist du der aus dem Westerwald mit dem ich schon mal gesprochen habe? Dann hätte ich dich sowieso kontaktiert wenn es soweit ist
Böcke gehen auf meiner stark abschüssigen Einfahrt sowieso nicht, die bleiben nicht stehen. Der einzig ebene Platz auf meinem großen 1400qm Grundstück ist unter dem Carport was leider 10cm über dem Karmann endet, aufbocken nicht möglich, lediglich anheben unter den Achsen geht um die Reifen in der Winterpause zu entlasten.
Mit der Rampe habe ich schon eine Idee, ich werde den Nachteil meiner steilen Einfahrt zum Vorteil machen und eine recht einfache und günstige Rampe bauen. Bilder und Zeichnungen werden folgen.
Was Werkzeug angeht, da wird kein Mangel sein, was fehlt wird beschafft und natürlich in 3/4"
Welches Werkzeug man braucht weiss ich auch (habe lange genug bei Europas größtem Werkzeughandel Hoffmann Group gearbeitet).
Das ist aber leider vorbei, dafür kann ich mir bei meinem heutigen Arbeitgeber Spezialwerkzeuge fräsen und drehen und nötigenfalls auch Motorblöcke und Zylinderköpfe bearbeiten natürlich nur für Eigenbedarf.


Hallo, habe auch lange mit solchen Baumarktrampen gearbeitet und kann bis auf das Wegrutschen nur gutes sagen!
hatte mir überlegt von oben auf die Standschiene Muttern (M8/M10etc) über einem Loch in der Standschiene anzuschweißen, damit man von oben je Schiene angespritzte Schrauben reindrehen kann - Quasi als Spikes die sich in den Boden/Fugen krallen.

habe es wegen Kauf einer Hebebühne dann nie umgesetzt aber bin mir eigentlich sicher das es funktioniert.

Gruß Eric



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